Trey (Vaud - Waadt)

Château du Contesson

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Compte rendu

Les rares vestiges du château fort de Trey (canton de Vaud) se trouvent sur un éperon plat situé à l'extrémité sud-ouest du village.

Le site montre une motte, aujourd'hui non boisée, d'environ 18 sur 40 mètres. Le nord-est de la colline est séparé du plateau par un fossé semi-circulaire. Celui-ci est partagé par une rampe qui date sans doute d'une époque plus récente.

Dans la pente longitudinale de la motte, déjà dans la forèt, se sont conservés les restes d'un rempart sur une longueur d'environ 30 mètres. Le mur atteint en son milieu une hauteur de trois mètres. On remarque à l'extrémité sud-ouest un angle de mur avec un contrefort. Toute la motte était donc entourée d'un rempart.

Au pied de la colline, au sud-ouest, il semble qu'on aperçoive un socle qui formait un talus ou un fossé.

Le nom donné Château du Contesson pour le site de Trey est probablement une légende.

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Trey (Vaud): Die Motte von Osten

Foto: Autor, 1.9.2022

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Trey (Vaud): Plan der Burgstelle

Äquidistanz der Höhenkurven: 1 m

Die Rampe im Nordosten ist als spätere Hinzufügung gestrichelt angedeutet.

Der erhaltene Mauerzug im Nordwesten ist mit approximativer Genauigkeit eingetragen.

Die schwach ausgezogenen übrigen Mauerzüge sind hypothetisch.

Plan: Autor

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Lage und Beschreibung

Die Burgstelle Trey (Kanton Waadt) liegt am südwestlichen Ende einer länglichen Erhebung, westlich der gleichnamigen Ortschaft, über der rechten Seite des Broyetals, südlich von Payerne.

Das Objekt überragt den südlich gelegenen Ruissseau de Trey um 60 Meter.

Die Burg wird in der Überlieferung auch Château de Contesson genannt. Welche Bewandtnis es mit dem Namen hat ist unklar.

Trey bildet eine ovale Motte von ungefähr 18 x 40 Metern mit einer Ausrichtung nach Nordosten und in dieser Richtung leicht ansteigend.

Der Burghügel ist heute bis auf den Nordrand in freiem Gelände gelegen.

Gegen den Hügelzug ist die Burgstelle im Nordosten durch einen geschwungenen Halsgraben abgetrennt.

Der Graben ist durch eine seichte Rampe geteilt. Diese ist als spätere Zutat zu werten - offenbar um die landwirtschaftliche Nutzung der Motte zu erleichtern.

Die Motte überragt die Hügelkuppe im Nordosten um rund zwei Meter mit einer Höhe von 587 Metern über Meer.

Ein Geländeabsatz unterhalb des Burghügels im Süden und Westen lässt vermuten, dass die Burg auch auf diesen Seiten von einem kleinen Graben oder Wall umgeben war.

Auf der nordwestlichen Längsseite - in abschüssigem, heute bewaldeten Terrain gelegen - haben sich Reste einer Ringmauer in ungefähr 30 Meter Länge erhalten. - In der Mitte ist die aus Bruchsteinen gefügte Mauer noch in einer Höhe von gut drei Metern erhalten.

Der leicht geschwungene Verlauf der Mauer ist ausdrücklich festzuhalten.

Die Mauerdicke lässt sich heute nicht mehr bestimmen.

Am Westende der Wehrmauer hat sich ferner eine Mauerecke mit einem noch erkennbaren Ecksockel (coffre fort) erhalten.

Die Ecke im Nordwesten beweist, dass die Ringmauer um die ganze Motte herum gezogen war. - Vor dem Graben im Nordosten lassen Spuren im Gelände die Mauer noch schwach erkennen.

Der ursprüngliche Zugang war zweifellos gegen den Graben im Nordosten. - Vielleicht gab es gegen diese Seite einen Zwinger oder Torturm.

Trey oder Contesson muss mit seiner Ringmauer einen imposanten Eindruck gemacht haben.

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Trey (Vaud):

Reste der Ringmauer am nordwestlichen Abhang der Motte

Foto: Autor, 1.9.2022

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Trey (Vaud):

Die nordwestliche Mauerecke mit dem Ecksockel

Foto: Autor, 1.9.2022

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Trey (Vaud)

Die Mauerecke im Westen

Foto aus der Internet-Publikation:

Les châteaux oubliés du Canton de Vaud :
Les sites du Château Ravenel (Suchy) et du Château du Contesson (Trey)

Autoren: Alessandro Moro/Lucien Raboud