Manifest der Geschichtskritik

Eine Kurzfassung der Geschichts- und Chronologiekritik

Christoph Pfister (CP), 2016

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NB: Der Text erscheint auch in französischer und englischer Übersetzung. - Maßgebend ist die deutsche Fassung.

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Vor etwa 1800 hatte niemand ein Interesse, wahre Geschichte zu schreiben.

Ungefähres Zitat von Eugen Gabowitsch (1938 - 2009)

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Gemeinhin nehmen wir an,  alles was über die Vergangenheit der Menschheit – und auch der Erde – geschrieben und gelehrt wird, sei wahr und verläßlich.

Die Analyse der historischen Inhalte jedoch weist nach, daß dem nicht so ist. Das ist der Ansatzpunkt der Geschichts- und Chronologiekritik.

Wie schon die Bezeichnung ausdrückt, hat die Thematik zwei zentrale Aspekte: Problematisch und falsch sind sowohl die Inhalte wie die Datierungen der behaupteten und etablierten Geschichte – besonders der älteren Zeiten.

Um es anders auszudrücken: Die sichere, die nachweisbare Geschichte ist viel kürzer als wir gemeinhin annehmen.

Vorweg sind ein paar erkenntnistheoretische Feststellungen zu machen.

Es wird allgemein anerkannt, daß man nicht in die Zukunft sehen kann. – Es lassen sich höchstens ein paar Trends und Entwicklungen bestimmen.

Wenn wir nicht in die Zukunft sehen können, so logischerweise auch nicht in die Vergangenheit.

Hier beginnt die historische Aporie.

Wir Menschen wissen etwas von der Vergangenheit, überschätzen aber bei weitem die Möglichkeiten, diese umfassend zu kennen.

Folglich ergibt sich eine erste Einschränkung in unserer historischen Wahrnehmung: Je weiter wir in die Vergangenheit vordringen, desto unsicherer und dunkler wird sie.

Anders ausgedrückt: Sicher ist nur die Gegenwart. Die Kenntnis der Vergangenheit hingegen wird ziemlich bald problematisch. Wenn wir etwas historisch darstellen wollen, müssen von der Jetztzeit ausgehen.

Der Mensch mit seiner Kultur entwickelte Vorstellungen von Vergangenem und Zukünftigem.

Um bei der Geschichte zu bleiben: Diese stellen wir nicht so dar, wie es gewesen ist, sondern wie wir sie sehen wollen.

So wenig wir in die Zukunft sehen können, so beschränkt auch in die Vergangenheit – wie schon gesagt.

Diese Aussage stimmt nicht ganz: Unsere Kultur und Zivilisation hat neben ihren Werkzeugen und Fertigkeiten auch Mittel entwickelt, um weiter als ein Menschenleben geschichtliche Dinge darzustellen. Wir schufen die Möglichkeit, Dinge schriftlich und bildlich zu dokumentieren und mit einem festen Zeitrahmen zu versehen.

Aber diese einwandfrei dokumentierte Vergangenheit ist viel kürzer, als wir gemeinhin annehmen. Wenn wir auf der Zeitachse hinabsteigen, so werden sowohl die Inhalte und die Datierungen bald fragwürdig, dann irrelevant, zuletzt absurd.

Geschichte zu schreiben ist löblich. Aber was, wenn man über alte Zeiten und Orte nichts aussagen kann?

Bezeichnungen helfen nicht weiter. Die „Kelten“ sind ein nichtssagender Begriff. Dasselbe gilt von den „alten Römern“.

Die Geschichtsanalyse hat die Aufgabe, wahre von falscher Geschichte, richtige von falschen Datierungen zu trennen.

Anders ausgedrückt: Es gibt eine Geschichte und eine Vorgeschichte. Erstere kennen wir, von der letzteren wissen wir wenig oder nichts.

Diese Zweiteilung ist nicht absolut. Man muß eine geschichtliche Grauzone annehmen. Die wahre Geschichte, die Zeitgeschichte, weicht auf einer Zeitachse hinab bald einer historischen Dämmerung, dann einer vollkommenen Geschichtsnacht, im Französischen la nuit des temps.

Ein erstes Beispiel:

Die Engländer entdeckten angeblich 1770 Australien.

Die Entdeckung dieses Kontinents durch englische Seefahrer ist ein Faktum. – Das Datum jedoch ist zu hinterfragen: Um diese Zeit – „1770“ – gab es wohl bereits schriftliche Aufzeichnungen und die heutige Zeitrechnung mit vierstelligen arabischen Zahlen. Aber Daten sind um diese Zeit noch nicht verläßlich.

Nehmen wir an, wir wollten die Geschichte Australiens vor der Entdeckung durch die Europäer darstellen. Ein unmögliches Unterfangen! Es gibt keine schriftlichen Dokumente mit verläßlichen Datierungen. Man hätte Eingeborene befragen können. Doch deren Angaben wären widersprüchlich gewesen und hätten höchstens für eine Generation ein paar vage Informationen geliefert.

Das Gleiche ließe sich sagen, wenn wir die Geschichte Europas vor einer gewissen Zeit aufzeichnen wollten.

Verläßliche Geschichte erfordert verläßliche Dokumente – und zwar in großer Zahl: Im Zeitalter der Informatik wird die Datenmenge im Giga- oder Terabereich angegeben. – Doch solche Mengen an Daten sind für ältere Zeiten illusorisch.

Und wer maßt sich an, die Erdgeschichte – also die Zeit, als es noch keine Menschen und menschliche Kultur gab - darstellen zu wollen?

Die etablierte Geschichte, die in den allermeisten Büchern niedergelegt ist und in den Schulen und an den Universitäten gelehrt wird, ignoriert diese Probleme. Sie glaubt naiv an wahre Inhalte und Daten auch jenseits der Zeitschwelle. Die behauptete Geschichte wird somit zu einer Ansammlung von Märchen, Sagen und Legenden.

Die napoleonischen Kriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts dürften mehr oder weniger real sein.

Die Französische Revolution ab 1788/89 könnte der erste historische Komplex sein, welcher glaubhaft ist.

Doch vor dieser Zeit taucht die verläßliche Geschichte innert weniger Jahre in ein historisches Nirwana ab.

Ein Jahr „1700“ zu behaupten und mit Inhalten darstellen zu wollen, ist absurd.

Der Dreißigjährige Krieg in einem „17. Jahrhundert“ hat nichts mit Geschichte zu tun.

Der Hundertjährige Krieg zwischen England und Frankreich im späten Mittelalter kann höchstens inhaltlich ein Quentchen Wahrheit haben.

Die Kriege des Altertums, sei es der Perserkrieg gegen Athen oder die Punischen Kriege zwischen Rom und Karthago sind Geschichten, nicht Geschichte.

Zu einer gewissen Zeit begann die Kolonisierung der Neuen Welt von Europa aus. Aber den Namen Kolumbus kann man vergessen, ebenfalls die Jahrzahl „1492“.

Zu Beginn der Neuzeit, „anfangs des 16. Jahrhunderts“, wird eine Reformation des Glaubens behauptet. Die Dokumente können aber erst ab etwa 1750 geschaffen worden sein. Die Reformation bleibt trotz der Fülle von Aufzeichnungen eine völlig verschwommene Sache. - Und erst damals sind die unter dem Namen Bibel geschaffenen Erzählungen entstanden. Dabei tauchen Namen wie Augustinus, Hieronymus und Luther auf – die zeitlich auf einer Ebene stehen müssen.

Die Geschichts- und Chronologiekritik hat die Aufgabe, die seit langem etablierte historische Hybris zu entlarven und die Geschichte auf ein vertretbares Maß zurechtzustutzen.

Geschichts- und Chronologiekritik bedeutet logisch auch Zeitkürzung: Die Menschheits- und auch die Erdgeschichte sind in viel kürzeren Zeitspanne zu sehen als gemeinhin angenommen.

Geschichte im eigentlichen Sinne gibt ab der Zeit, in welcher geschichtliche Inhalte aufgezeichnet wurden. Schriftliche Aufzeichnungen bestimmen die historische Zeitschwelle.

Doch die ältere aufgezeichnete Geschichte mit ihren Inhalten und Datierungen stellt eine groß angelegte Geschichtsfälschung dar.

Mehrere Autoren sprechen deshalb von einer Grossen Aktion der Geschichtserfindung oder Geschichtsfälschung.

Fälschung und Erfindung von Geschichte gingen am Anfang Hand in Hand.

Vor dem Beginn des 19. Jahrhunderts hatte niemand ein Interesse, wahre Geschichte zu schreiben.

Der Autor sieht die Anfänge des Alphabets und der schriftlichen Aufzeichnung von Wörtern und Sprachen ungefähr dreihundert Jahre vor heute.

Ab jener Zeit sind Aufzeichnungen auf Stein, Ton und Metall plausibel. – Von eigentlichen geschichtlichen Aufzeichnungen kann jedoch noch nicht gesprochen werden.

Den Beginn der Schrifttradition, also die Aufzeichnung von Texten auf Papier und Pergament, das Sammeln von Dokumenten, handschriftlich oder gedruckt, datiert der Autor auf die Zeit ab 1740. – Es ist erlaubt das genannte Datum zu gebrauchen, weil gleichzeitig mit den schriftlichen Aufzeichnungen auch die heute gebräuchliche Zeitrechnung ab Christi Geburt, die Anno Domini-Datierung entstanden sein muß.

Vor der Mitte des 18. Jahrhunderts ist es grundsätzlich nicht erlaubt, die Anno Domini-Zeitrechnung zu verwenden. Man muß statt dessen sagen, wieviel Jahre ungefähr vor heute.

Zur Zeitrechnung AD (Anno domini = nach Christus) und AC (Ante Christum = vor Christus) der wichtigste Einwand: Wie soll es möglich sein, in weit entfernter Vergangenheit ein einzelnes Ereignis zeitlich genau zu bestimmen?

Konventionelle Wissenschafter wenden ein, daß  es seit dem 20. Jahrhundert naturwissenschaftliche Datierungsmethoden gebe: die Karbon-Analyse, Isotopenanalyse, Jahrringe, Warven, usw. - Aber wenn diese Instrumente tatsächlich verläßliche Ergebnisse liefern würden, wäre die Geschichts- und Chronologiekritik überflüssig. - Die physikalischen Datierungsmethoden sind ein einziger riesiger Humbug.

Die heutige Jahrzählung "vor und nach Christi Geburt" ist wahrscheinlich das Werk des französischen Jesuiten Denis Pétau, latinisiert Dionysius Petavius, mit der "mittelalterlichen" Variante Dionysius Exiguus. Dieser Gelehrte hat als erster die gesamte Geschichte in ein chronologisches System, mit Epochen und Jahrzahlen gegossen.

Fomenko sieht als Schöpfer der heutigen historischen Chronologie und Geschichtsdarstellung den Gelehrten Joseph Justus Scaliger. – Dieser hat zum Beispiel als erster das genaue Geburtsdatum von Jesus Christus bestimmt. Und seit ihm wissen wir, daß Kaiser Augustus „am 19. August 14 nach Christus, nachmittags zwischen zwei und drei Uhr in Nola bei Neapel“ gestorben ist.

Die alten Jahrzahlen vor der sicheren Geschichtszeit haben nur eine numerologische Relevanz und sollten deshalb immer in Anführungszeichen gesetzt werden.

Vor der Mitte des 18. Jahrhunderts sind kaum schriftliche Dokumente erhalten, außer Inschriften in Stein um Metall.

Doch mit ein paar Inschriften und Wörtern läßt sich keine Geschichte rekonstruieren.

Viele Forscher wissen, daß die schriftlichen Quellen in unseren Archiven und Bibliotheken nur ein beschränktes Alter haben. Doch statt dies zuzugeben, klammert man sich an angeblich uralte Dokumente auf Stein, Ton und Papyrus aus dem Alten Orient.

Doch auch die ägyptischen Hieroglyphen und die babylonischen Keilschrifttexte unterschreiten nicht die Zeitschwelle der schriftlichen Aufzeichnungen, die wir für Zentraleuropa bestimmen. – Der Alte Orient ist größtenteils eine Schöpfung des europäischen Westens.

Vor den 1780er Jahren ist kein Datum, damit keine Quelle und folglich kein historischer Inhalt sicher und zeitlich bestimmbar. Wer sich auf solche Dokumente stützt, baut auf Sand.

Vor dieser Zeit kann der Historiker nur schätzen. – Es ist evident, daß Schätzungen je ungenauer und spekulativer werden, je mehr man auf der Zeitsäule hinabsteigt.

Der Autor getraut sich keine Schätzungen abzugeben für Zeiten, die weiter als ungefähr 350 bis 400 Jahre vor heute.

Folglich ist die Entstehung der heutigen Menschheitskultur wahrscheinlich vor ungefähr vierhundert Jahren anzusetzen.

Die historische Problematik betrifft die Zeiten weiter als zweihundert Jahre vor heute oder vor 1815.

Die Geschichtskritik ist grundsätzlich so alt wie das Alter der geschriebenen Geschichte.

Einige frühere Geschichtskritiker seien hier genannt.

Der französische Geistliche Jean Hardouin bestritt die Echtheit aller alten Texte, vor allem der Bibel, der Kirchenväter und der griechischen und römischen Klassiker. Auch erklärte er die Urkunden, Konzilsakten, aber auch der antiken Münzen für Fälschungen aus späterer Zeit.

Der holländische Jesuit Papebroch behauptete, alle Urkunden seien unecht.

Voltaire ist als erster großer Geschichtskritiker zu sehen. In seinen Schriften entrüstet er sich über die Absurdität vieler Einzelheiten der antiken und mittelalterlichen Geschichte.

Vor zweihundert Jahren erschien in Düsseldorf aus der Feder eines Peter Franz Joseph Müller das Werk Meine Ansicht der Geschichte. – Darin sagt der Gelehrte, daß die klassischen Autoren und die übrige frühe schriftliche Überlieferung aus viel späterer Zeit stammen, als gemeinhin behauptet.

Der englische Religionshistoriker Edward Johnson hat in den 1890er Jahren erstmals von einer Grossen Aktion der Geschichtserfindung gesprochen. Dabei nennt er auch – vor allem klösterliche – Fälschungszentren in Europa. Die Geschichtsfälschung datiert er auf den Beginn des 16. Jahrhunderts.

Um 1900 publizierte der unbekannte, aber geniale Altphilologe Robert Baldauf zwei Broschüren mit Analysen griechischer und römischer Literatur. Darin wies er nach, daß diese „klassischen“ Werke die deutsche und die romanischen Sprachen bedingten und innerhalb von nur einer Generation entstanden sein müssen.

Der deutsche Historiker Wilhelm Kammeier hat in den 1930er Jahren ebenfalls eine umfassende Fälschung der Geschichte und ihrer Quellen – der Urkunden und der Chroniken – festgestellt und den Beginn dieser Aktion auf das Spätmittelalter datiert.

Kammeier sah auch die bewußten Widersprüche, welche die Geschichtsfälschung schuf. Die Erfinder wollten damit verhindern, daß man absolute Gewißheit hatte und sich auf eine bestimmte Quelle festlegen konnte.

Der russische Philosoph Nikolai Morosow kritisierte zu Beginn des 20. Jahrhunderts erstmals neben den geschichtlichen Inhalten auch die behaupteten Zeiträume. Er versuchte eine großangelegte Kürzung der Menschheitsgeschichte.

Seit den 1990er Jahren hat der russische Mathematiker Anatolij Fomenko durch den Vergleich und die Analyse alter Texte – der Bibel und der klassischen antiken Historiographen – festgestellt, daß sich diese auf einige wenige Geschichten zurückführen lassen. Vor allem die Sage vom Trojanischen Krieg ist grundlegend.

Ebenfalls hat Fomenko durch Analyse herausgefunden, daß sich die Epochen der antiken und mittelalterlichen Geschichte und ihrer Herrscher decken, indem er die Parallelitäten oder Isomorphismen der historischen Inhalte und Zeitenfolgen offenlegte.

Zusammen mit der Methode der Namenanalyse hat der Autor (CP) seit 1999 die Ergebnisse von Fomenko weitergeführt und in seinem Werk Die Matrix der alten Geschichte und in weiteren Werken – vor allem zur älteren Schweizergeschichte – fortgeführt.

Gegenüber Fomenko liefert der Autor (CP) auch zeitliche Schätzungen der Entstehung der neuzeitlichen Kultur und der Entstehung der Geschichtsfälschung, sowie  zum Beginn der wahren Geschichte.

Die Geschichte beginnt mit schriftlichen Aufzeichnungen. Durch die Analyse und den Vergleich der Inhalte lassen sich diese auf Plausibilität hin prüfen.

Die alten Jahrzahlen geben von selber einen Hinweis auf die Entstehungszeit: Vor der Schwelle der handschriftlichen und gedruckten Überlieferung gibt es keine überlieferten Zeitstellungen und chronologische Einteilungen.

Neben der Analyse der schriftlichen Überlieferung stellen die Baugeschichte und die Betrachtung der technischen Entwicklung gleichsam Königswege zu einer inhaltlichen und zeitlichen Neubestimmung der älteren menschlichen Kulturgeschichte dar.

Baugeschichte und Architektur ermöglichen augenfällige Aufstellungen von Epochenfolgen. Damit läßt sich die Abfolge der alten Kulturen in etwa bestimmen und datieren – auch wenn keine schriftlichen Zeugnisse vorliegen.

Vor allem ist hier auf eine technische Erfindung hinzuweisen: den Zement oder Mörtel. Mit diesem Bindemittel wurde es erst möglich, stabile Mauern und Hochbauten zu errichten.

Die sogenannte Römerzeit gründete auf eine neue Bautechnik, ermöglicht durch Zement oder Mörtel.

Vorher gab es nur Bauwerke aus vegetabilen Materialien wie Holz, Schilf, Stroh und Erdbauten.

Als älteste nachweisbare Bauwerke kann man die sogenannten Pfahlbauten an den Seen in Süddeutschland und in der Schweiz betrachten.

Ebenfalls als alte und älteste Bauten sind die Grabhügel oder Hügelgräber anzusehen, ferner die sogenannten Erdburgen

Erdburgen, also Wehranlagen aus Burghügeln, Wällen und Gräben, müssen älter sein als Steinburgen.

Steinburgen, also Wehrbauten mit Türmen, Toren und Ringmauern, wurden in der Regel in bestehende Erdburgen hineingebaut. – Der zeitliche Unterschied ist mit Jahrzehnten, nicht mit Jahrhunderten zu beurteilen.

„Antike“ Tempel, also Kultbauten aus einer Cella mit einem gemauerten Umgang aus Bögen oder Säulen, sind älter als Kirchen.

Neuzeitliche Kirchen – etwa aus der Mitte des 18. Jahrhunderts – wurden häufig unmittelbar über römischen Gutsgebäuden (villae rusticae) errichtet. – Das beweist, daß der zeitliche Unterschied zwischen den beiden Baukulturen – „Altertum“ und „Mittelalter“ sehr klein sein muß.

Es verblüfft, daß die Reste römischer Bauten nördlich der Alpen unter fruchtbarem Boden, unter Weiden, Äckern und Wäldern zu liegen kamen. – Die Ruinen wurden offenbar innert weniger Jahre bis auf die Fundamente abgetragen, zwecks Wiederverwendung des Baumaterials.

Die Grabhügel oder Hügelgräber wurden alle geplündert: Die meisten im 19. Jahrhundert, aber viele schon vorher. Jene Kultur der künstlichen Hügel kann deshalb nicht so weit zurückliegen, wie die Archäologie behauptet.

Die Holzstümpfe an den Seeufern der Schweiz und in Süddeutschland können höchstens ein paar Jahrhunderte alt sein, weil Holz sich zersetzt.

Erdwerke wie Erdburgen und Grabhügel unterliegen dem Bodenfließen. Sie würden nach vielen Jahrhunderten in der Landschaft nur mehr undeutlich sichtbar sein. Tatsächlich zeichnen sie sich heute noch überdeutlich ab.

Die bereits erwähnte „römische“ Baukultur rund um das Mittelmeer hat eindrucksvolle Reste hinterlassen. Die imposanten Monumente lassen vergessen, daß wir über die Kultur, die dahinterstand, sehr wenig wissen. Weder über den Ursprung, die Dauer und das Ende können wir genaue Aussagen machen.

Nach vielleicht kaum mehr als zwei Generationen – nach der Mitte des 18. Jahrhunderts – erwachte ein nostalgisches Interesse an der klassischen Antike, Renaissance genannt.

Es gilt aber zu wissen, daß viele sogenannte antike Bauten später errichtet wurden.

Der Parthenon auf der Akropolis von Athen wird als Inbegriff der altgriechischen Klassik angesehen. Aber in Tat und Wahrheit war es eine christliche Kathedrale, im antiken Stil errichtet, der Muttergottes Maria geweiht. Die Urheber dieses Bauwerks waren Franken, Katalanen oder Italiener. Nicht die sagenhaften alten Griechen, sondern westliche Kreuzfahrer schufen das klassische Griechenland.

Desgleichen in Rom: Die Säulen des Trajan und Mark Aurel, die Mark Aurel-Reiterstatue und das Pantheon sind als nachklassische Bauwerke anzusehen.

Die künstlerischen Ruinendarstellungen Roms eines Piranesi und die Betrachtungen über den Verfall des Römischen Reichs – etwa von Montesquieu und Gibbon – beweisen eine neuzeitliche Kultur, welche ein bestimmtes Bild eines vergangenen Altertums pflegte.

Sobald die Antike wieder als Vorbild galt, wurden auch Bauwerke und vor allem Kunstgegenstände nachgeahmt oder gefälscht.

Die römischen Münzen mit ihren realistischen, ausdrucksvollen Porträts von Kaisern, bedingen die Kunst der Renaissance.

Angeblich „in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts“, tatsächlich aber gegen die Mitte des 18. Jahrhunderts, gab es in Italien einen Cyriacus von Ancona, der überall in Griechenland „antike“ Kunstschätze und Inschriften fand. – Man muß richtig sagen, daß er diese Antiquitäten herstellte und sogar mit ihnen handelte.

Cyriacus von Ancona hat als erster den Parthenon bildlich dargestellt.

Der Barock und der Klassizismus ab dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts sind ohne die Dominanz der klassischen Vorbilder nicht zu erklären.

Wir bewundern die gerundeten Kolonnaden vor der Peterskirche in Rom – vielleicht gegen 1790 errichtet. – Ihr Vorbild findet sich im heutigen Jordanien: die Kolonnaden des rundlichen Marktplatzes von Gerasa (Jerash).

Es gab am Fuße des Vesuvs bei Neapel eine Stadt, welche durch einen Ausbruch jenes Vulkans zerstört wurde. Doch das berühmte Pompeji sah eher „mittelalterlich“ aus. Erst durch die Ausgrabungen seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde jene Ruinenstadt zu einer Stätte der antiken Klassik stilisiert.

Vor dem Ende des 18. Jahrhunderts war der kulturelle und bauliche Wandel im Grunde genommen schneller als heute.

Die Bauten Roms belegen diesen schnellen Wandel: Die ersten Abbildungen Roms in den Chroniken von Hartmann Schedel und Sebastian Münster zeigen eine mittelalterliche Stadt. Man bemerkt in ihr aber ein paar "antike" Bauten, nämlich den Säulen des Trajan und Mark Aurel, mit dem Kolosseum und dem Pantheon.

Der holländische Künstler Maarten van Heemskerck zeichnete ein Rom, wie es kurz vor der barocken Umgestaltung aussah. Der Petersdom ist im Bau, doch ohne die späteren Veränderungen. - Man kann diese Bilder in die 1760er Jahre setzen.

Die letzterwähnte Zentralkirche der Christenheit wurde deshalb vielleicht um 1760 begonnen. Doch das Bauwerk, das wir heute vor uns sehen, wurde wohl erst etwa gegen 1800 vollendet.

Und erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts kann man sicher sein, daß die Päpste in Rom am Tiber residiert haben.

Auch in der Architekturgeschichte zählen die tatsächlichen Erscheinungsbilder, nicht die Bezeichnungen. Eine Fassade, die mit Ludwig XIV. erklärt wird, ist nicht älter als ein barockes Bauwerk – oder vielleicht sogar jünger.

Die orthodoxe Kunstgeschichte zählt drei klassische Säulenordnungen auf: Dorisch sei die älteste, ionisch und korinthisch seien jünger. - Die kritische Betrachtung jedoch zeigt, daß Tempel mit dorischen Säulen jünger sind als solche mit korinthischen Säulen. Die Kreuzfahrer des 18. Jahrhunderts haben erst "uralte" dorische Tempel errichtet, wie in Athen, in Paestum und in Segesta.

Neben der Baugeschichte ist die Kunstgeschichte als zentrales Argument der Geschichts- und Chronologiekritik zu sehen.

Grundsätzlich sind alle Bildwerke auf Holz, Leinwand und Papier zeitlich mit dem Beginn der schriftlichen Dokumente anzusetzen.

Ein Albrecht Dürer (man beachte sein Kürzel AD!) kann erst gewirkt haben, als die Jahrzahlen (z.B. "1500"), die er unter seine Werke setzte, bekannt waren.

Und Dürer zeichnete auch moderne Schanzbefestigungen mit Bastionen. Diese sind erst in den 1760er Jahren aufgekommen.

Die anderen Künstler können nicht älter sein. Das sogenannte Goldene Zeitalter der flämischen und holländischen Malerei ist um 1770 zu sehen – nicht ein Jahrhundert vorher.

Und alle Künstler, die man teilweise für über 500jährig hält – seien es Botticelli, Michelangelo oder Raffael -, stellen Landschaften und Städte dar, die wir teilweise noch heute wiedererkennen.

Für die künstlerischen Techniken gilt das Gleiche wir für die Bauten: Die Malfarben mußten zuerst erfunden werden, ebenso das Papier und die Leinwand. – Und solche Bildwerke halten sich nicht über viele Jahrhunderte. Sie müssen jünger sein als behauptet.

Die Malerei und die sonstigen bildenden Künste waren Teil der Geschichtserfindung.

Fomenko bemerkt zu der berühmten Augustus-Statue von Primaporta, die 1863 gefunden wurde: Diese setzt die Chronologie und die Geschichtsdarstellung von Justus Scaliger voraus.

Die literarische Geschichtserfindung und Geschichtsfälschung ist eng verbunden mit der Erfindung von Alphabet und Schrift.

Die Wissenschafter vergessen, daß zur Aufzeichnung einer Sprache zuerst ein verbindliches Alphabet geschaffen werden mußte.

Zuerst wurden Kult- und Verkehrssprachen erfunden. Die gesprochenen Nationalsprachen folgten.

Die zeitliche Reihenfolge der klassischen Kultsprachen ist Griechisch, Lateinisch, zuletzt Hebräisch.

Diese Sprachen sind in anderen Regionen entstanden als die konventionelle Philologie behauptet.

Der Ursprungsort des Griechischen ist unbekannt, vielleicht Syrien oder Ägypten.

Latein scheint in Gallien geschaffen worden zu sein.

Das Hebräische muß zwingend in Südwestdeutschland oder Helvetien entstanden sein – fast gleichzeitig mit dem Deutschen.

Erst mit dem Ende der „Römerzeit“, dem fortgeschrittenen „Mittelalter“, begann die Schriftlichkeit, die wir heute kennen, mit gedruckten und handschriftlichen Dokumenten.

Die Dokumente, die in Bibliotheken und Archiven abgelegt wurden, bedingten weitere kulturelle Errungenschaften:

Zuerst mußten praktische Beschreibstoffe hergestellt werden, also Pergament, Papyrus und besonders Papier.

Ohne Tinte und Druckerschwärze gibt es weder Handschriften noch gedruckte Bücher.

Mit der Schriftlichkeit begannen die Literatur und die literarische Geschichtserfindung.

Gleichzeitig mit der Geschichtserfindung ist auch die heute gebräuchliche Zeitrechnung mit vierstelligen arabischen Zahlen entstanden. Es gibt nur diese Jahrzählung und diese kann nicht existiert haben, bevor es Aufzeichnungen gab.

Die Geschichte der ersten Zeit – bis zum Ende des 18. Jahrhunderts – ist Sinngeschichte, die Jahrzahlen sind Sinnzahlen.

Die gesamte „antike“ und „mittelalterliche“ Schriftüberlieferung der ersten Zeit – die klassischen Autoren, die Bibel, die Kirchenväter, die Chroniken, die Fiktion eines tausendjährigen Byzantinischen Reiches, sind im Westen, vornehmlich in Italien und Frankreich entstanden.

Die Schriften des oströmischen Kirchenvaters BASILIUS von Caesarea zum Beispiel wurden in BASEL gedruckt - und folglich auch dort verfaßt.

Und diese angeblich uralte Überlieferung muß in kurzer Zeit, innerhalb etwa einer Generation, geschaffen worden sein. Das erkannte schon der genannte Robert Baldauf. – Beispielsweise zeigen die vielen Parallelstellen zwischen Altem und Neuem Testament, daß die Bibel in kurzer Zeit geschrieben wurde, daß die Unterscheidung zwischen alt und neu hinfällig ist.

Die Geschichtserfindung, Geschichtsfälschung oder Geschichtsdichtung hatten wohl mehrere Motive:

Das Ende der „Römerzeit“ bedeutete nur für kurze Zeit einen Rückschritt in der Zivilisation. Die neue Zeit – von uns irrig „Mittelalter“ genannt -, schuf eine neue Kultur, zusammen mit vielen revolutionären technischen Erfindungen wie der Hochsee-Schiffahrt, dem Spiegel, dem Buchdruck und dem Schießpulver.

Die neue Ära hatte keine inhaltlich und zeitlich festgelegte Vergangenheit. Diese zu schaffen, wurde die Grosse Aktion der literarischen Geschichtserfindung in Gang gesetzt.

Der Zweck der Geschichtsfälschung war es, die neugeschaffene Kultur mit einer langen Vergangenheit zu versehen.

So wurden auch zeitgenössische Ereignisse in alte Zeiten und Zusammenhänge versetzt.

Das Streben der neuen abendländischen Kultur, sich ein hohes Alter zuzulegen, bestimmte sogar den Charakter der literarischen Produktion: Die vielen Handschriften, die geschaffen wurden, sollten glauben machen, diese seien vor dem Buchdruck entstanden. Dabei wurden die meisten Handschriften von gedruckten Büchern abgeschrieben.

Pergamenthandschriften sollten beweisen, jener Beschreibstoff sei älter als das Papier.

Angebliche Fragmente biblischer Manuskripte werden heute vorzugsweise auf Papyrus geschrieben. Dahinter steht der Irrglaube, dieser sei der älteste Beschreibstoff.

Sogar von den neu entstandenen Sprachen wurden künstlich alte Varianten hergestellt: Mittelhochdeutsch, Althochdeutsch, Altfranzösisch, das italienische volgare.

Den Gipfel der Sprachfälschung stellten eigens geschaffene angeblich uralte Sprachen dar.

In Deutschland wurde das Gotisch erfunden und damit ein paar Bruchstücke des Neuen Testaments übersetzt.

In Frankreich schuf man das homerische Griechisch, angeblich „im ersten Jahrtausend AC“ in Kleinasien entstanden. - Aber hinter dem legendären Homer verbirgt sich der Graf von Saint Omer, ein fränkischer Minnesänger, der im mittelalterlichen Griechenland dichtete.

Angeblich altgriechische Ortsnamen wie Attika und Athen sind romanisch. Der Name Bosporus ist französisch. Die Dardanellen und Byzanz sind Bezeichnungen aus der Geographie des Frankenreichs.

Angeblich altägyptische Namen wie Ramses, Cheops, Luxor, Gaza und Pelusium haben ebenfalls eine französische Wurzel.

Die Schaffung alter Sprachen, die vorher nicht existiert haben, strahlte bis in den Osten:

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist der Ursprung des Altpersischen anzusetzen.

Und das angeblich uralte Sanskrit (= heilige Schrift) in Indien muß im ausgehenden 18. Jahrhundert von serbischen oder bulgarischen Missionaren geschaffen worden sein.

Ebenfalls beeinflußten englische Missionare in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts indianische Wörter und Bezeichnungen in Nordamerika: Die Huronen, die Iowa, aber auch das hawaiische Wort Aloha, sind hebräischen Ursprungs.

Die zeitliche Rückversetzung der Geschichte ist ein erster und wichtiger Anhaltspunkt der Geschichts- und Chronologiekritik: Wir würden uns für die Ereignisse in dem Zeitalter interessieren, in welchem sie geschrieben wurden, also dem 18. Jahrhundert. Statt dessen erfahren aus der gefälschten Überlieferung mehr über ein sagenhaftes Mittelalter und ein noch ferneres Altertum.

Die Geschichtserfindung vermochte trotz ihrer Produktivität nicht, alle behaupteten Zeiten in gleicher Weise mit Inhalten zu füllen. So entstanden von selbst Leerzeiten.

Das „Mittelalter“ stellt vom Ende der Spätantike bis zum „Spätmittelalter“ im Grunde eine tausendjährige Leerzeit dar. In ihr lief die Zeit nicht vor- sondern rückwärts.

Oder erklärt jemand glaubhaft, daß man in Westeuropa tausend Jahre nur die Bibel, die Kirchenväter und ein paar antike Autoren gelesen habe?

Die alte Geschichte stellt ein einziges historisches und chronologisches Nirwana dar, nur erleuchtet von einzelnen Epochen, Personen und Ereignissen. Zwischen dem sogenannten kretischen oder mykenischen Griechenland und der griechischen Klassik klafft eine Zeitlücke von weit über fünfhundert Jahren.

Das Zeitalter Karls des Grossen stellt eine lichtvolle Insel dar im Dunkel des „Frühmittelalters“.

Das klassische Zeitalter Athens kennt seine größten Philosophen – Platon und Aristoteles – nicht, weil diese erst nachträglich geschaffen wurden.

Aber auch zwischen dem klassischen Griechenland und der klassischen römischen Antike klafft eine Lücke von mehreren hundert Jahren, nur ungenügend mit dem Begriff „Hellenismus“ überdeckt.

Weil alles zeitlich rückwärts angesiedelt wurde, stellen sogar das 17. und 18. Jahrhundert eigentliche Leerzeiten dar. Erst später wurde versucht, diese Zeitalter mit Inhalten zu füllen.

Durch die Analyse der zeitlichen Abfolge gewisser technischen Erfindungen, aber besonders durch die schon erwähnte Bau- und Architekturgeschichte, läßt sich für vielleicht etwas mehr als drei Jahrhunderte vor heute eine gewisse Kulturfolge inhaltlich und zeitlich festlegen.

Vielleicht ab 1780 kann man gewisse historische Ereignisse festlegen.

So wurde 1783 in Versailles der Friedensvertrag zwischen dem unabhängigen Nordamerika und England und Frankreich unterzeichnet. – Die USA müssen also kurz zuvor gegründet worden sein.

Und um diese Zeit scheint auch das riesige Schloß von Versailles im Bau gewesen zu sein. – Die ruinösen finanziellen Folgen dieser größenwahnsinnigen Bauwut führten 1788/89 zum Ausbruch der Französischen Revolution.

Die revolutionären Ereignisse in Europa machten die Fortsetzung der einverständlichen und über Jahrzehnte gepflegten Geschichtserfindung unmöglich. Der Bruch mit den Konventionen führte zur Entstehung von inhaltlich und zeitlich stimmigen Geschichtsaufzeichnungen.

Aber zwischen 1789 und 1815 sind immer noch einzelne Daten, Personen und Ereignisse unsicher.

Sogar die Person von Napoleon Bonaparte darf angezweifelt werden: Weshalb ging Napoleon mitten im Krieg 1798 für lange Zeit auf eine unverständliche militärische Expedition nach Ägypten? – Und weshalb gibt es Aufzeichnungen über Napoleon auf der entlegenen Insel Sankt Helena?

Die wachsende Vernetzung der Überlieferung machte es ab 1815 schwierig, literarische Fälschungen glaubhaft erscheinen zu lassen. - Doch belegen die von Johann Andreas Schmeller herausgegebenen angeblich althochdeutschen Texte und der von Konstantin von Tischendorf um 1850 hergestellte Codex Sinaïticus der Bibel, daß dies immer noch möglich war.

Seit 150 Jahren werden fast nur noch einzelne falsche Schriften und Kunstgegenstände hergestellt.

Der nach 1871 in Berlin aufgestellte Pergamonaltar, die falsche Persephone aus Tarent um 1900, die 1939 entdeckte Goldbüste des Mark Aurel von Avenches (Schweiz) und die 1996 geborgene Statue des Keltenfürsten von Glauberg in Hessen beweisen, daß der Fälschungsprozeß ungebremst weiterläuft. – Unsere Kultur verlangt nach Antiquitäten; also werden solche geschaffen.

Einige wichtige Fälscher von antiker Kunst des 20. Jahrhunderts sind namentlich bekannt: etwa der italienische Bildhauer Alceo Dossena oder der holländische Kunstmaler Han Van Meegeren.

Die berühmten Schriftstücke von Qumran am Toten Meer enthalten das gesamte hebräische Testament. Die Entdeckung jener Papyri und Pergamente fällt nicht zufällig in das Jahr 1948, der Gründung des Staates Israel.

Die gefälschte, die erdichtete Geschichte ist an gewissen Merkmalen zu erkennen und zu widerlegen.

Zu allererst fallen die meisten pseudohistorischen Erzählungen durch ihren grotesken und absurden Charakter auf. Das Gefühl sagt dem kritischen Betrachter, daß an den Inhalten etwas nicht stimmen kann.

Angeblich soll ein Ludwig XIV. in Frankreich das Prunkschloß von Versailles errichtet haben. Die Kosten für diesen Bau sollen Auslöser für die Französische Revolution gewesen sein. – Doch zwischen Versailles und der Revolution werden etwa achtzig Jahre behauptet.

Die Kreuzzüge des Hochmittelalters, „ab ungefähr 1100 AD“ sollen die Folge der Besetzung des christlichen Jerusalems durch die Perser und später Araber „um 640 AD“ gewesen sein. – Weshalb wartete das beleidigte Westeuropa ungefähr 350 Jahre, bis man sich zu einem militärischen Eingreifen im Orient entschloß?

Auch andere Merkmale entlarven die erfundene Geschichte.

Die alte Überlieferung ist nach gewissen Mustern, nach einer Matrix oder Blaupause geschaffen. Folglich müssen sich die Ereignisse wiederholen. Die Analyse erweist die Parallelitäten der Inhalte. Fomenko und der Autor haben sich ausführlich mit diesen historischen Stereotypen oder Isomorphismen befaßt.

Grundsätzlich liegt der ganzen alten Geschichte die Sage von Troja und dem Trojanischen Krieg zu Grunde.

Die Wiederholungen gleicher Inhalte sind ebenso auffällig.

In antiker Zeit sollen Seevölker ins östliche Mittelmeer eingefallen sein. – Im hohen Mittelalter werden die Kreuzzüge von westeuropäischen Ländern gegen die Levante geschildert.

Den Seevölkern gelingt die Eroberung von Ägypten nicht. – Die Kreuzfahrer erleiden wie die Seevölker im Nildelta eine völlige Niederlage.

Die Burgunder in der sogenannten Völkerwanderungszeit werden im Raume Worms von den Hunnen vernichtet. – Trotzdem gibt es im hohen Mittelalter wieder ein Burgunderreich. – Und im Spätmittelalter entsteht zwischen Frankreich und Deutschland wiederum ein sagenhaftes Herzogtum Burgund, das von den beiden genannten Nationen  „1476/77“ urplötzlich vernichtet wird.

Fast jeder römische Kaiser zog gegen die Parther oder Perser im Osten. Aber jedesmal stehen diese Feinde wieder auf. Und in Spätrom nehmen die Perser sogar den römischen Kaiser Valerian gefangen.

Perser gibt es auch im Mittelalter und in der Neuzeit. Sie scheinen über Jahrtausende unbesiegbar gewesen zu sein.

Die Parallelitäten in der erfundenen Geschichte fallen jedem kritischen Betrachter auf. Da verwundert es, daß die meisten Geschichtsforscher trotzdem solche Fakten beiseite schieben oder verniedlichen.

Frühere Forscher haben die Parallelitäten teilweise erkannt. Der große Historiker Ferdinand Gregorovius bemerkt an mehreren Stellen in seinen zwei im ausgehenden 19. Jahrhundert erschienenen Werken über die mittelalterliche Geschichte Roms und die mittelalterliche Geschichte Athens die verblüffenden Ähnlichkeiten zwischen Antike und Mittelalter.

Die Parallelitäten erweisen sich als ein Königsweg, um die alte Geschichte als Fiktion und Konstruktion zu entlarven.

Fomenko und der Autor (CP) haben die wichtigsten Parallelitäten erkannt und vorzugsweise in Form von Tabellen dargestellt. – Eine kleine Auswahl soll hier wiedergegeben werden.

 Ausgewählte Beispiele für Parallelitäten in der alten Geschichte

Genesis: Kain tötet seinen Bruder Abel.

Rom zu Beginn der Königszeit: Romulus tötet seinen Bruder Remus.

Genesis: Zwist zwischen Abraham (= Vater von Rom) und Lot. - Letzterer zieht ostwärts.

Spätrom: Zwist zwischen Konstantin dem Grossen und Licinius. - Letzterer zieht ostwärts.

Genesis: Ein Feuer zerstört die Zwillingsstädte Sodom und Gomorra.

Rom zur Königszeit: Der Vesuv zerstört die Stadt Alba oder Neapel (= Pompeji), und ein Feuer verheert gleichzeitig Rom.

Genesis: Abraham will seinen Sohn Isaak auf einem Altar opfern. 

Argonautenzug: Agamemnon will seine Tochter Iphigenie auf einem Altar opfern.

Exodus: Auszug der Juden aus Ägypten zum Berg Sinai (= Vesuv).

Römische Republik: Auszug der Plebejer zum Heiligen Berg (= Vesuv).

Exodus: Auszug der Juden aus Ägypten über das Rote Meer nach Galiläa (= Gallien).

Julius Caesar: Auszug der Helvetier über den Roten Fluß (= Rotten, Rhone) nach Gallien.

Troja hat sieben Könige.

Rom hat sieben Könige.

Ruth: Raub der Töchter von Siloh (SILO = S(C)L = SICILIA)

Titus Livius: Raub der Sabinerinnen.

„Um 1200 AC“ wird Troja von den Griechen = Franken erobert.

„1202 – 1204 AD“ wird Konstantinopel von den Franken = Griechen erobert.

Ende der römischen Königszeit: Junius BRUTUS befreit Rom von der Tyrannei.

Ende der römischen Republik: BRUTUS befreit Rom von der Tyrannei des Julius Caesar.

Die Babylonier = Gallier erobern „587 AC“ Jerusalem.

Die Gallier erobern „387 AC“ Rom.

Der Assyrerkönig Pul belagert Jerusalem, wird aber durch eine Seuche vertrieben.

Kaiser Friedrich Barbarossa belagert Rom, wird aber durch eine Seuche vertrieben.

REZIN, der König von Syrien, belagert mit Remalja, dem König von Israel, das judäische Jerusalem vergeblich (2. Könige 16).

Illa, ein Vertrauter des spätrömischen Reichsverwesers RICIMER, belagert vergeblich Byzanz (Konstantinopel).

SAUL vernichtet die Priesterschaft des Höhenheiligtums von Nob. 

SULLA vernichtet die Priesterschaft des Höhenheiligtums von Praeneste.

Sulla zerstört „82 AC“ Praeneste.

Papst Bonifaz VIII. zerstört „1298 AD“ Palestrina, das antike Praeneste.

SAUL tritt freiwillig von seinem Königtum zurück.

SULLA tritt freiwillig von seinem Königtum zurück.

Der athenische Herrscher SOLON tritt nach Erfüllung seiner Aufgaben freiwillig zurück.

SULLA tritt nach Erfüllung seiner Aufgaben freiwillig zurück.

SULLA tritt nach Erfüllung seiner Aufgaben freiwillig zurück.

Kaiser Diokletian tritt nach Erfüllung seiner Aufgaben freiwillig zurück. Seine Altersresidenz ist SALONA.

Tanaquil = TRANQUILLA, die Gattin des römischen Königs Tarquinius Priscus war von edlem Geblüt und sehr herrisch.

Galla Placidia = PLACIDA, die Mutter des spätrömischen Kaisers Valentinian III. war von edlem Geblüt und sehr herrisch.

Julius Caesar hat eine Affäre mit Kleopatra, einer Königin aus dem Osten.

Kaiser Aurelian entführt Zenobia, eine Königin aus dem Osten, nach Rom.

Julius Caesar segelt über die Adria = das gallische Meer nach DALMATIEN.

Jesus Christus segelt über den See Genezareth = das galiläische Meer nach DALMANUTA (Markus-Evangelium).

Julius CAESAR vollbringt Wunder. Jesus vollbringt Wunder.
Jesus und Julius CAESAR vollbringen Wunder. Basilius der Grosse von CAESAREA vollbringt Wunder
Julius Caesar ist der Gründer des Römischen Reiches. Jesus ist der Gründer der römisch-katholischen Kirche.

Julius Caesar wird durch eine Stichwaffe getötet.

Jesus Christus wird durch eine Stichwaffe getötet.

Julius Caesar wird durch eine Stichwaffe getötet.

Kaiser Aurelian wird durch eine Stichwaffe getötet.

JULIUS Caesar wird durch eine Stichwaffe getötet.

Kaiser JULIAN wird durch eine Stichwaffe getötet.

Jesus reinigt den Tempel in Jerusalem von Händlern.

Hildebrand = Gregor VII. reinigt die römische Kirche von Elementen, die mit kirchlichen Ämtern Handel treiben.

Julius Caesar hat in Pompejus dem Grossen einen Nebenbuhler. Dieser wird enthauptet.

Jesus Christus hat in Johannes dem Täufer einen Nebenbuhler. Dieser wird enthauptet.

Julius Caesar ist der Begründer des römischen Reiches.

Jesus Christus ist der Begründer der römisch-katholischen Kirche.

JOSUA (= JOU/AN) erobert das heilige Land KANAAN = Kampanien.

Karl von ANJOU erobert das heilige Land KAMPANIEN.

Josua erobert Jericho, wobei Trompeten erwähnt werden.

Alexander der Grosse erobert Tyrus, wobei Trompeten erwähnt werden.

Das Königreich Israel von Salomon besteht aus zwölf Stämmen. 

Konstantin der Grosse teilt das Römische Reich in zwölf Diözesen ein.

Der Assyrerkönig PHUL > TUL (TL) verheert Israel.

Der Hunnenkönig ATTILA (TL) verheert das Römische Reich.

In Israel und Juda hat der Gewaltherrscher Jehu = JAHWE = Gott den Propheten Elisa an seiner Seite.

Im Spätrömischen Reich hat der Gewaltherrscher Alarich (ALA = Gott) neben sich den Kirchenvater Johannes Chrysostomus.

Jehu verwüstet sowohl Juda (= Ostrom) wie Israel (= Westrom) und herrscht über beide Reiche.

Alarich verwüstet Ostrom und Westrom und herrscht über beide Reiche.

Jotam von Juda (Regierungszeit: 16 Jahre) kämpft gegen die Ammoniter.

Kaiser Domitian (Regierungszeit: 16 Jahre) kämpft gegen die Daker.

Die Juden werden aus Jerusalem weggeführt und verbringen siebzig Jahre in babylonischer Gefangenschaft.

Die Päpste werden aus Rom weggeführt und verbringen siebzig Jahre in avignonesischer = babylonischer Gefangenschaft.

In Babylon (PPL = papalis = päpstlich) oder NINIVE (NNV > VNN = AVENNO, Avignon) gab es hängende Gärten.

In der Papststadt Avignon (AVENNO = VNN > NNV) gibt es einen Garten auf einer Felsklippe = einen hängenden Garten.

Esra: Nach der Heimkehr aus der babylonischen = persischen = fränkischen Gefangenschaft veranstalten die Juden eine große Glaubensversammlung (= Konzil) in Jerusalem.

Nach dem Ende der babylonischen = persischen = fränkischen Gefangenschaft der Kirche veranstalten deren Würdenträger ein Konzil in Konstanz (vorher in PISA = PERSIA).

Alexander der Grosse zerstört am Anfang seiner Regierungszeit THEBEN, eine Stadt in seinem Machtbereich.

Karl der Kühne von Burgund zerstört am Anfang seiner Regierungszeit DINANT, eine Stadt in seinem Machtbereich.

Alarich, ein Germane, wird im Fluß Busento (PSNT = BYZANZ) begraben.

Friedrich Barbarossa, ein Deutscher, ertrinkt im Fluß Saleph (S.LP > SANCTUM NEAPOLIM, heiliges Neapel).

Der judäische König Manasse richtet in Jerusalem ein Blutbad an.

Der oströmische Kaiser Justinian richtet in Konstantinopel während des Nika-Aufstands ein Blutbad an.

Jesus hat Maria MAGDALENA als adelige Gönnerin.

Hildebrand = Papst Gregor VII. hat MATHILDE von Tuszien als adelige Gönnerin.

Salomo hat eine königliche Freundin aus SABA.

Friedrich II. von Hohenstaufens Ehefrau ist eine ISABELLA aus England.

Friedrich II. ist eine Salomo-Parallelität.

Hadrian hatte einen geliebten Jüngling namens ANTINOUS.

Friedrich II. von Hohenstaufens Lieblingssohn hieß ENZIO.

Moses erläßt ein Gesetz auf zehn Tafeln. 

Die römische Republik erläßt ein Zehntafel-Gesetz.

Auf dem Konzil von Nikäa (Schirmherr der Versammlung ist Kaiser KONSTANTIN der Grosse) wird die Lehre des ARIUS verdammt.

Auf dem Konzil von KONSTANZ wird die Lehre von JAN HUS verdammt.

JULIUS Caesar besiegt die Germanen im Elsaß.

Kaiser JULIAN besiegt die Alemannen bei Straßburg im Elsaß.

Julius Caesar ist ein Sonnenkönig. Seine Mutter heißt AURELIA.

Der römische Kaiser AURELIAN erhebt den Sonnenkult zur Staatsreligion.

Kaiser Caligula mußte als Jüngling Soldatenstiefel tragen.

Kaiser Julian Apostata mußte als Jüngling Soldatenstiefel tragen.

Der tyrannische Kaiser Nero (Regierungszeit: 14 Jahre) in Westrom regierte in einem Triumvirat mit Seneca und Burrus.

Der tyrannische Kaiser Valens (Regierungszeit: 14 Jahre) in Ostrom regierte in einem Triumvirat mit Valentinian I. und Gratian.

Nero wird in einer Schlacht getötet.

Valens wird in der Schlacht bei Adrianopel getötet.

Nero (NERONEM) läßt seine erste Frau Octavia wegen angeblichem Ehebruch hinrichten.

Otto III. (OTTONEM) läßt seine Ehefrau, eine aragonesische Königstochter, wegen angeblichem Ehebruch verbrennen.

Antikes Jerusalem: Herodes (HERODEM) läßt JOHANNES den Täufer enthaupten.

Antikes Rom: Nero (NERONEM) läßt den Apostel Paulus enthaupten.

Mittelalterliches Rom: Otto III. (OTTONEM) läßt den römischen Stadtpräfekten JOHANNES Crescentius enthaupten.

Spartakus und seine Anhänger werden außerhalb von Rom gekreuzigt.

Jesus von Nazareth und seine Anhänger werden außerhalb von Jerusalem gekreuzigt.

Der Feldherr des oströmischen Kaisers Justinian läßt Karthago erobern: „535 AD“.

Der Feldherr des römischen Kaisers Karl V. läßt Tunis (Karthago) erobern: „1535 AD“ = 1000 Jahre nach Justinian.

Der Ostgotenkönig Theoderich der Grosse in Italien wird am Ende seines Lebens mißtrauisch und läßt den Philosophen BOËTHIUS hinrichten. 

Der deutsche Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen in Italien wird am Ende seines Lebens mißtrauisch und läßt seinen Kanzler PETRUS von Vineis (Vinea) hinrichten.

Die antike Seefahrer-Nation PHÖNIKIEN

Der neuzeitliche Seefahrer-Staat VENEDIG

Die Perser (PRS) der Antike

Die Franken (PRC > PRS = Persien) der Neuzeit

Die Hauptstadt der Perser (PRS) ist Paris (PRS).

Der persische Königsname CYRUS = Sire Die Anrede der fränkischen Herrscher war SIRE.

Der antike Militärstaat SPARTA (S.PTRM) = sanctum patrem = heiliger Vater (Papst) auf dem Peloponnes 

Das mittelalterliche Despotat MISTRA (MISTER = Herr, Meister) auf dem Peloponnes (Morea)

Der Peloponnesische Krieg in Griechenland endet mit einer amphibischen Operation der Athener gegen Sizilien.

Der Gotenkrieg in Italien beginnt mit einer amphibischen Operation der Oströmer gegen Sizilien.

Nach dem Peloponnesischen Krieg regieren in der Verlierstadt Athen 30 Tyrannen. 

Nach der Kapitulation und Gefangennahme von Kaiser Valerian regieren im gedemütigten Römischen Reich 30 Tyrannen.

POMPEJUS der Grosse wird nach einer verlorenen Schlacht enthauptet.

Der letzte Ostgotenkönig TEJAS = POMPEJUS wird auf dem Schlachtfeld enthauptet.

Die gemeinsame Herrschaft von Pompejus dem Grossen und Julius Caesar dauert 11 Jahre.

Die gemeinsame Herrschaft von Diocletian und Constantius Chlorus dauert 11 Jahre.

Der römische Feldherr (M)ARIUS stirbt durch einen Blutsturz.

Der Häretiker ARIUS stirbt durch einen Blutsturz.

Im Haus der Severer-Kaiser gibt es einen Bruderzwist zwischen Caracalla und Geta. Letzterer wird umgebracht.

Im Haus der Habsburger gibt es einen Bruderzwist zwischen Johann Parricida und Albrecht. Letzterer wird umgebracht.

Der Dynastiegründer Septimius Severus regiert 18 Jahre.

Der Dynastiegründer Rudolf I. von Habsburg regiert 18 Jahre.

Septimius Severus erobert am Anfang seiner Regierungszeit BYZANZ. 

Rudolf von Habsburg erobert am Ende seiner Regierungszeit BESANÇON = BYZANZ.

Konstantin der Grosse (Regierungszeit: 31 Jahre) zieht 330 AD in Konstantinopel (Neu-Rom) ein.

Der byzantinische Kaiser Heraklius (Regierungszeit: 31 Jahre) zieht 630 AD in Jerusalem (himmlisches Rom) ein.

Konstantin der Grosse erbaut Neu-Rom = Konstantinopel und begründet so das Byzantinische Reich.

Konstantin XI. (Paläologos) verliert 1453 Konstantinopel. Damit endet das Byzantinische Reich.

Romulus Quirinus, der erste römische König, wurde nach seinem Tod in den Himmel entrückt.

Konstantin der Grosse, der erste spätrömische Kaiser, wurde nach seinem Tod in den Himmel entrückt.

Der Kirchenvater Augustinus, ein Reformator des Glaubens, verfaßt eine Schrift Adversus Judaeos = Wider die Juden.

Der Reformator Martin Luther, ein Augustiner, verfaßt eine Predigt Wider die Juden und eine Schrift Von den Juden und ihren Lügen.

Der „antike“ Schriftsteller PLUTARCH.

Der Name ist identisch mit dem spätmittelalterlichen PETRARCA.

Plutarch schrieb Biographien berühmter Männer.

Der Renaissance-Schriftsteller PETRARCA.

Der Name ist identisch mit dem „antiken“ PLUTARCH.

Petrarca schrieb Biographien berühmter Männer.

„44 AC“ wird Julius Caesar, der Pontifex Maximus = Papst in Rom ermordet.

„44 AD“ wird Petrus erster römischer Papst = Pontifex Maximus.

Der makedonische König Philipp belagert und erobert „340/339 AC“ Byzanz = Konstantinopel.

Die Makedonen (Mohammedaner) kommen aus Thrakien (TRC).

Der Osmanenkönig Mohammed II. belagert und erobert „1453“ Konstantinopel = Byzanz.

Die Osmanen oder Türken (TRC) kommen aus Thrakien.

Der weströmische Kaiser Valentinian III. zahlt dem Hunnenkönig Attila Tribut, damit er nicht gegen das heilige Rom zieht.

Menachem, der König von Israel = Westrom) zahlt dem Assyrerkönig Pul oder Tul Tribut, damit er nicht Samaria (= Sancta Maria) angreift.

Die Thebaner erringen „371 AC“ einen großen Sieg über die Spartaner dank der sogenannten schiefen Schlachtordnung.

Ort des Geschehens: LEUKTRA

Friedrich der Grosse erringt „1757“ einen großen Sieg über die feindliche Koalition dank der sogenannten schiefen Schlachtordnung.

Ort des Geschehens: LEUTHEN

Die Römer erleiden „214 AC“ eine verheerende Niederlage gegen die Karthager. Diese jedoch nutzen den Sieg nicht aus.

Ort des Geschehens: CANNAE = KANAAN

Friedrich der Grosse von Preussen erleidet „1759“ eine verheerende Niederlage gegen seine Feinde. Letztere nutzen ihren Sieg aber nicht aus.

Ort des Geschehens: CUNNERS-Dorf

Die Zeiten der erfundenen Geschichte erweisen sich bei der Analyse als eben so absurd wie die Inhalte. Die historische Chronologie hat nichts mit realen Epochen zu tun; sie stellt ein groteskes System von Zeiten und Daten dar. In ihr gibt es Verdoppelungen, Zeitversetzungen und wiederkehrende Jahrzahlen.

So soll „um 400 AD“ ein Hieronymus in Bethlehem die hebräische Bibel ins Lateinische übersetzt haben. – Doch erst im 16. Jahrhundert, also nach 1100 Jahren, wurde die lateinische Vulgata jenes Kirchenvaters auf dem Konzil von Trient zur offiziellen katholischen Glaubensgrundlage erkoren.

Ebenfalls 1100 Jahre nach Hieronymus übersetzte Luther die lateinische Bibel ins Deutsche.

Haben Hieronymus und Luther die Bibel nur übersetzt oder selbst geschrieben? – Und sind diese beiden Personen nicht identisch?

„Um 450 AC“ soll Athen unter Perikles seine klassische Größe mit marmornen Bauwerken erreicht haben. - Aber Rom wurde erst 500 Jahre später zu einer klassischen Stadt mit berühmten Monumenten aus Marmor. – Wie erklärt man diese ungeheure Zeitversetzung, wo doch Griechenland und Italien nur durch den schmalen Meerarm der Adria getrennt sind?

Der riesige Olympieion-Tempel in Athen hat korinthische Kapitelle und soll schon „im 6. Jahrhundert AC“ begonnen worden sein. Doch erst Kaiser Hadrian habe das Bauwerk nach über einem halben Jahrtausend vollendet. – Nach angeblich fast 2000 Jahren stehen von jenem Tempel immer noch 16 Säulen. – Ist eine zweieinhalbtausendjährige Baugeschichte nicht absurd?

Das gigantische Kolosseum in Rom soll "im ersten Jahrhundert nach Christus" erbaut worden sein. Und es ist immer noch sehr gut erhalten. Nur hätte man diesen Bau "im Mittelalter" als Steinbruch benützt. - Doch dieser Bau ist kaum 300 Jahre alt und wurde wahrscheinlich nie vollendet.

Die Gotik soll „um 1150 AD“ mit der Kapelle von St. Denis bei Paris begonnen haben. Um 1200 werden die großen französischen Kathedralen von Reims, Amiens und Chartres angesetzt. – Doch erst nach über zweihundert Jahren hätten die deutschen Städte begonnen, gotische Münster zu errichten. Und an diesen sei Jahrhunderte lang gebaut worden. – Dauerte der Baustil der Gotik mehr als ein halbes Jahrtausend?

Erst der Buchdruck „vor 1500 AD“ ermöglichte es, Texte dauerhaft zu überliefern. - Doch die Überlieferung der antiken Literatur brauchte diese technische Erfindung offenbar nicht: Die Texte von Homer seien zweitausend Jahre zuverlässig handschriftlich überliefert worden, ohne daß je ein Jota abgefallen sei.

Die klassische Literatur – Vergil, Horaz, Ovid -, angeblich zur Zeit des Kaisers Augustus „um Christi Geburt“ geschaffen, überdauerte ebenfalls mühelos 1500 Jahre bis der rettende Buchdruck kam.

Schon „die alten Römer“ kannten den Beton – angewandt etwa für die Konstruktion der Kuppel des Pantheons in Rom. Doch nachher ging diese technische Erfindung angeblich für fast 1500 Jahre verloren.

Und bei den Archäologen mußten verschiedene technische Erfindungen wie das Rad mehrmals wiederholt werden, weil eine unmögliche Chronologie dies erfordert.

Die Geschichte der Entdeckung und Kolonisierung der Neuen Welt ist ein einziger Alptraum: Amerika soll „1492“ entdeckt worden sein - allerdings nur ein paar unbedeutende Inseln der Bahamas. – Im 16. Jahrhundert kämpften die Spanier in Südamerika. „1620“ soll die englische Kolonisation Nordamerikas begonnen haben. - Und erst um 1780 sind die Vereinigten Staaten von Amerika entstanden.

Die angebliche Geschichte des Alten Orients besteht hauptsächlich aus Leerzeiten. Also gibt es ein altassyrisches, ein mittelassyrisches und ein neuassyrisches Reich – alle getrennt durch Jahrhunderte lange Leerräume.

Die Chronologie des Alten Ägyptens quält sich durch Jahrtausende. Doch schon  „um 1100 AC“ sollen die großen Zeiten jenes Reiches mit seinen Pyramiden und Tempeln geendet haben. Das danach folgende tausendjährige Siechtum hätten erst Julius Caesar und Kleopatra beendet.

Die grotesk lange Chronologie zwingt auch die Geologen dazu, die Erdgeschichte um absurde Längen zu strecken. Statt Tausenden von Jahren werden deshalb Millionen von Jahren postuliert.

Die alte, die erfundene Geschichte ist eine Heldengeschichte. Wie in den Heldensagen wird die Glaubwürdigkeit der Erzählungen für den kritischen Betrachter arg strapaziert.

Wie soll es Hannibal möglich gewesen sein, eine ganze Herde von Elefanten von Nordafrika über Spanien und über die Seealpen nach Italien geführt zu haben?

Und wie soll wenig vorher ein König Pyrrhus von Epirus in Griechenland eine ebenso große Zahl von Elefanten über die Adria nach Italien gebracht haben?

Aber auch Karl der Grosse und Friedrich II. von Hohenstaufen hätten Herden von Elefanten und anderen exotischen Tieren durch Norditalien geführt.

Der Karolinger Karl Martell habe in der Doppelschlacht von Tours und Poitiers 360'000 Sarazenen erschlagen, bei nur einigen Dutzend eigenen Verlusten. – Schließlich war der genannte Heerführer ein tief christlicher Mensch, die Araber aber Ungläubige.

Die alten Eidgenossen sollen in der Schlacht bei Murten innerhalb eines halben Tages von 100'000 Burgundern deren 30'000 erschlagen haben – ebenfalls bei geringen eigenen Verlusten. – Dabei seien die Schwyzer in einer erdrückenden Minderzahl gewesen.

Im Dreißigjährigen Krieg soll Deutschland unsäglich gelitten haben. Die meisten Städte sanken in Schutt und Asche, und die Bevölkerung wurde dezimiert. – Doch zur gleichen Zeit habe der Kupferstecher Matthäus Merian seine Ansichten der deutschen Städte geschaffen. Auf diesen sieht man wohlgebaute Städte. Von Zerstörungen oder von Not ist nichts zu sehen.

Die erfundene Geschichte ist religiös bestimmt. Es gibt dort keinen Unterschied zwischen heilig und profan. Historiker, welche zwischen Kirchen- und weltlicher Geschichte unterscheiden wollen, verstehen die Inhalte und Motive der Geschichtsfälschung nicht.

Die Bibel und ihre Erzählungen gelten als Grundlage des Christentums. Aber auch alle anderen historischen Geschichten sind religiös gefärbt. Die sogenannte heidnische Antike – die Griechen und die Römer, die Perser und die Karthager – gehören ebenso zur Heilsgeschichte wie das christliche Mittelalter und die angeblich aufgeklärte Neuzeit.

Bei den Parallelitäten wurde darauf hingewiesen, daß die Jesus-Geschichte eine Variante der Geschichte von Julius Caesar darstellt – oder umgekehrt.

Und der oströmische Kirchenvater Basilius der Grosse von CAESAREA ist ebenfalls eine Parallelgestalt zu Julius CAESAR und folglich zu Jesus Christus.

Schon die Einteilungen der Epochen weisen auf einen religiösen Ursprung hin:

Die göttliche Trinität von Vater, Sohn und heiligem Geist findet sich wieder in der Dreiheit von Altertum, Mittelalter und Neuzeit.

Sogar die Archäologie folgt mit den angeblichen Epochen von Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit diesem Schema.

Die alte Geschichte vor dem Ausgang des 18. Jahrhunderts ist erfunden. Aber in diesen Erzählungen finden sich gewisse reale Epochen: die Spätantike und das Spätmittelalter.

Und in den fiktiven Geschichten scheinen ein paar reale Ereignisse durch.

Beispielsweise ist die Geschichte des Königs Salomo auf dem Hintergrund der Entdeckung und Kolonisierung der Neuen Welt zu sehen. Das beweisen die Anspielungen auf die spanische Silberinflation in der Bibel.

Man muß annehmen, daß die Geschichten des Alten und Neuen Testaments geschrieben wurden, als die Feuerwaffen aufkamen. Die erwähnten Trompeten, welche die Mauern von Jericho zum Einsturz brachten, sind als Kanonen anzusehen, und mit jener Stadt ist wahrscheinlich Konstantinopel gemeint.

Und hinter der fiktiven Geschichte der Kreuzzüge scheinen die Eroberungszüge westlicher Nationen, der Franken, Italiener, Katalanen und Aragonesen gegen die Levante durch. Jene kriegerischen Expeditionen sind irgendwann ab dem zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts anzusetzen.

Die angeblichen Punischen Kriege der alten Römer widerspiegeln die Bedrohung der westlichen Mittelmeerländer durch die nordafrikanischen Sarazenen im 18. Jahrhundert.

Hinter der alten Geschichte sind ferner ein paar wahre und gut faßbare Komplexe zu erkennen:

Der Autor (CP) hat sich unter anderem ausgiebig mit dem Ursprung der Ortsnamen Europas und der Alten Welt befaßt. Dabei hat er herausgefunden, daß alle Länder-, Fluß- und Ortsnamen nach den gleichen Grundsätzen und zeitgleich geschaffen wurden. Zentral sind die Begriffe Vesuv und Neapel oder Troja oder Iljum, dazu verschiedene christliche Wörter und antike und mittelalterliche Herrschernamen. – Die einheitliche Namensgebung beweist einen zentralen politischen Willen und eine uniforme „vesuvianische“ Religion kurz vor der Entstehung der Sprachen und der schriftlichen Dokumente. – Doch von einer solchen Namensschöpfung wollte bisher niemand etwas wissen, weder die Geschichtsforschung noch die Philologie.

Und nochmals soll ausdrücklich der Vesuv und Pompeji erwähnt werden. Zu einer gewissen Zeit brach Jener Vulkan hinter Neapel aus und zerstörte die Stadt Pompeji und deren Umgebung. – Nur wüßten wir gerne das genaue Datum. Die Geschichte der europäischen Kultur und Religion würde damit um vieles klarer.

Nicht nur Pompeji wurde von der Aufklärung des späten 18. Jahrhunderts zur klassischen antiken Stätte hochstilisiert. - Zur gleichen Zeit wie die verschüttete Stadt am Fuße des Vesuvs entdeckte man Paestum, südlich von Salerno, mit seinen drei wunderbar erhaltenen dorischen Tempeln. - Die Bewunderer der klassischen Antike besuchten deshalb beide Orte.

Die Tempel von Paestum in Unteritalien sind sicher nicht so alt wie behauptet - gleich wie jene von Agrigent und Segesta auf Sizilien. - Der dorische Parthenon auf der Akropolis in Athen wurde schon erwähnt.

Die eigentliche Geschichtsschreibung entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Vorher gab es nur Chroniken und Dokumente.

Die literarische Geschichtsschreibung schuf eine geglättete, vordergründig plausibel erscheinende Darstellung einer fiktiven Vergangenheit. Dabei wurden alle Widersprüche, Absurditäten, Leerzeiten der Vorlagen ignoriert oder verniedlicht.

Die heutige wissenschaftliche Geschichtsdarstellung fußt immer noch auf der Grundlage der literarischen Historiographie, garniert mit den fiktiven Dokumenten der Grossen Aktion.

Doch die alte Überlieferung ruht auf einer sehr schmalen Grundlage. - Fomenko betont, daß die literarische Geschichtserfindung aus wenigen Elementen aufgebaut ist. – Petrarca etwa hat eine reiche antike und mittelalterliche Überlieferung quasi aus dem Nichts geschaffen. 

Die Unstimmigkeiten in der offiziellen alten Geschichte fallen auch den Forschern auf. Doch statt das ganze Bild zu verwerfen, sucht man es mit faulen Tricks zu retten. - Also beschränkt man sich auf kleine Ausschnitte der Darstellung. - Oder man beschwört reale Dokumente - Gegenstände und Bodenfunde - als angebliche Beweise für Zeiten und Ereignisse, die es nie gegeben hat.

Wenn der Kaiser keine Kleider anhat, dann kann er auch keine Fetzen tragen.

Die universitären Wissenschaften, die sich mit der Geschichte der Menschheit und der Erde beschäftigen, sind in Dogmatismus und Orthodoxie erstarrt, in einer ausweglosen Lage gefangen.

Aber man darf nicht vergessen: Auf der ganzen Welt gibt es Tausende von hochbezahlten Staatsangestellten – Professoren, Archäologen, Lehrern – welche das unmögliche Geschichtsbild vertreten. Und diese Leute haben begreiflicherweise kein Interesse, daß sich daran etwas ändert.

Doch es braucht eine neue Wissenschaft von der Geschichte. Dazu ist zuerst eine neue Einstellung zu den Dingen nötig. Der Rationalismus und Nominalismus führt nirgendwo hin. Statt orthodoxer Schemen (Altertum, Mittelalter, Neuzeit, usw.) muß die Betrachtung der Sache gerecht werden.

Für ein neues Geschichtsbild ist vor allem ein gesunder Menschenverstand gefragt, dazu eine kritische Grundeinstellung. Diese Eigenschaften trennen absurde von möglichen Inhalten.

Der literarische Wert der alten Überlieferung, also der Bibel, der Kirchenväter, der griechischen und römischen, der mittelalterlichen und neuzeitlichen Autoren, samt der alten Kunst und Baukunst, wird durch die Geschichtskritik nicht angetastet. – Wir verwerfen auch nicht die Märchen der Gebrüder Grimm, weil ihre Inhalte fiktiv sind.

Die Nationen halten Mythen in Ehren. Daran ist nicht auszusetzen. Aber man soll wissen, daß diese Ereignisse und Gestalten fiktiv sind.

Es gab keine Magna Charta Libertatum in England „1215“ und keine Schlacht auf dem Amselfeld „1389“ in Serbien. Und sowohl der Gallierfürst Vercingetorix oder der Germanenfürst Hermann der Cherusker, gleich wie Jeanne d’Arc in Frankreich und Wilhelm Tell in der Schweiz sind Sagenfiguren.

Für die Betrachtung der Vergangenheit ist ferner eine Art emotionaler Evidenz nötig; man muß spüren, was möglich und was unmöglich ist.

Wer die Dinge fühlt, kann zum Beispiel nicht glauben, daß die ägyptischen Pyramiden vor Jahrtausenden gebaut wurden. Und mit dieser Einstellung ist es unmöglich,  Versailles oder den Vatikan drei oder vier Jahrhunderte vor heute anzusetzen.

Und so gut wie Hannibals Elefanten dem Märchenreich angehören, so ist auch Alexanders Zug nach Indien und Zentralasien völlig unglaubwürdig.

Die Geschichtskritik befreit uns auch von düsterem historischen Ballast: Bluttaten wie die Sizilianische Vesper oder die Bartholomäusnacht hat es nicht gegeben, so wenig wie grausame Hexenverfolgungen.

Je weiter man versucht, in die Vergangenheit einzudringen, desto dunkler wird das Bild. Zuletzt kommt man zu der dem „antiken“ Philosophen namens Sokrates zugeschriebenen Erkenntnis:

Ich weiß (nur), daß ich nichts weiß.

Schließlich muß man eingestehen: Ignoramus et ignorabimus = Wir wissen es nicht und werden es nie wissen.

Und wie steht es mit den Anfängen der Menschheit, mit der Erdgeschichte und dem Ursprung des Universums? Auch hier kann man mit einem Philosophen antworten: Worüber man nicht sprechen kann, darüber soll man schweigen.

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Literatur

 Autor

Vorbemerkung:

Die Werke von Christoph Pfister sind auch als pdf-Dokumente auf der Webseite des Autors verfügbar:

www.dillum.ch

 

Beiträge zur Freiburger Historiographie des 18. und 19. Jahrhunderts

Guillimann – Alt – Berchtold – Daguet

116 Seiten mit 7 Abbildungen

Norderstedt 2008 (vergriffen)

Erweiterte Online-Ausgabe 2014

ISBN 978-3-8334-8334-9

(Historisch-philologische Werke 6)

 

Die alten Eidgenossen

Die Entstehung der Schwyzer Eidgenossenschaft im Lichte der Geschichtskritik und die Rolle Berns.

380 Seiten mit 34 Abbildungen und 7 Tabellen

Norderstedt 2013

ISBN 978-3-8423-8613-6

(Historisch-philologische Werke 2)

 

Historische Denkmäler in der Schweiz

34 helvetische Erinnerungsstätten, kritisch betrachtet

164 Seiten mit 35 Abbildungen

Norderstedt 2015

ISBN 978-3-77357-0486-3

(Historisch-philologische Werke 8)

 

Die Entstehung der Jahrzahl 1291

Beiträge zur Schweizer Historiographie: Stumpf – Schweizer - Daguet et al.

136 Seiten mit 4 Abbildungen und 9 Tabellen

Norderstedt 2012

ISBN 978-3-8334-7138-4

(Historisch-philologische Werke 7)

 

Die Matrix der alten Geschichte

Eine Einführung in die Geschichts- und Chronologiekritik.

536 Seiten mit 33 Abbildungen und 18 Tabellen

Norderstedt 2013

ISBN 978-3-8423-8617-4

(Historisch-philologische Werke 1)

 

Die Ortsnamen der Schweiz

Mit einer Einführung über die vesuvianische Namensprägung Europas.

316 Seiten mit 8 Abbildungen

Norderstedt 2016

ISBN 978-3-8423-8616-7

(Historisch-philologische Werke 4)

  

Die Ursprünge Berns

Eine historische Heimatkunde Berns und des Bernbiets. Mit besonderer Berücksichtigung der Burgen und mit einem autobiographischen Anhang.

368 Seiten mit 106 Abbildungen und 2 Tabellen

Norderstedt 2013
ISBN 978-3-8423-8615-0

(Historisch-philologische Werke 3)

 

Johann Rudolf Wyss der Jüngere

Der Abend zu Geristein und Der Ritter von Ägerten

Zwei Dichtungen, neu herausgegeben, eingeleitet und illustriert von Christoph Pfister

Im Anhang: Die Sage von der Teufelsküche im Grauholz

60 Seiten mit 13 Abbildungen

Norderstedt 2016

ISBN: 978-3-8423-8614-3

(Historisch-philologische Werke 5)

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Andere

Baldauf, Robert

Historie und Kritik; Basel 1902

 

Baldauf, Robert

Der Mönch von St. Gallen; Leipzig 1903

 

Carotta, Francesco

War Jesus Caesar?

München 1999

 

Fomenko, A(natoly)

Empirico-statistical analysis of narrative material and its

applications to historical dating

T. 1.2

Dordrecht 1994

 

Fomenko, A(natoly)

History: Fiction or Science?

T. 1 – 4

Paris etc. 2003 - 2007

 

Johnson, Edwin

The Pauline Epistles

London 1894

 

Kammeier, Wilhelm

Die Fälschung der deutschen Geschichte

ViöL 2000 (Originalausgabe 1935)

 

Livre de civilisation

Book of Civilization

Moskva 2001

 

Topper, Uwe

Die „Grosse Aktion“

Tübingen 1998