IG Keltenfreunde Schweiz

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Das Rätsel des Namens KELTEN entschlüsselt

Gemäss der Geschichts- und Chronologiekritik stammen alle alten Namen und Bezeichnungen, aber auch die alten und heutigen Sprachen aus einer Zeit, in der wir nichts Sicheres wissen. Es war vielleicht knapp 300 Jahre vor heute. Aber es ist wie die Unschärfe von Heisenberg: Wir wissen keine sicheren Inhalte und keine genauen Zeiten. 

Die philologische Namens-Analyse jedoch bringt Aufschluss. Alle alten Wörter, Namen und Bezeichnungen sind ungefähr zur gleichen Zeit entstanden und haben einen engen Zusammenhang. Es ist dies die von mir genannte vesuvianische oder neapolitanische Namensgebung.

Das gilt auch für den Namen des Volkes oder der Kultur der KELTEN.

Wie bei jedem Wort, so ist auch hier die Entvokalisierung anzuwenden. Denn nur die Konsonanten waren wichtig. Also konnte ein Wort mit normalerweise drei Mitlauten beliebig revokalisert werden - oft mit der ganzen Vokalreihe (A,E,I,O,U).

Die Kelten (lateinisch: CELTAE, griechisch: KELTOI) ergeben entvokalisert CLT.

Ein C konnte dabei auch als G gelesen werden. Wir erhalten so:

GLT

Mit der lateinischen Akkusativ-Endung ergibt das:

GLTM

Revokaliseren wir diese Konsonantenreihe so ergibt sich als nächster Name:

die GALATER

Das sagenhafte Volk aus dem Westen, das bis nach Kleinasien gekommen ist, stammt mitnichten aus dem "Altertum". Dahinter stehen die spätern Franken, später Franzosen. Diese fielen in der Zeit der "Kreuzzüge" in Griechenland und Kleinasien ein. Von dort stiessen sie bis Syrien, Palästina und sogar bis ins Nildelta vor.

Die Entschlüsselung des Namens beweist einmal mehr, dass die kulturelle Entwicklung nicht im Osten, sondern im Westen, genauer gesagt in Frankreich und Westeuropa ihren Anfang genommen hat.

25.11.2017

 

 

Informationen über Entdeckungen und Erkenntnisse:


Eine Entdeckung von 2012: Das Hohlweg-System am Nordabhang des Humbergs, südlich von Bollodingen (Oberaargau, Bern)

Details des Hohlwegsystems von Bollodingen-Fridau

Es ist dies ein Blick nach Südwesten. Rechts erkennt man die Flanke des zentralen ovalen Hügels. Links sind zwei Gräben und ein Wall des länglichen Hohlwegsystems zu sehen.

Deutlich ist erkennbar, wie die Gräben und Wälle spitz zulaufen, also ursprünglich nicht zum Begehen gedacht waren.

Aufnahme: Felix Brodmann, Burgdorf, 25.3.2012

www.brodmann.ch


Sonnen- und Mondwenden für den 47. Breitengrad

Eine Hilfe für vermessungskundliche und archäoastronomische Fragen im Gelände, besonders des Schweizer Mittellandes.


Sonnenwenden

Sommersonnenwende: 53.2° NE (astronomischer Wert)

Wintersonnenwende: 124.6° SE (astronomischer Wert)

Frühlings- und Herbst-Tag- und Nacht-Gleiche (Äquinoktien): 270°)

Mondwenden

Grosse nördliche Mondwende: ca. 46° NE

Kleine nördliche Mondwende: ca. 63° NE

Grosse südliche Mondwende: ca. 136.5° SE

Kleine südliche Mondwende: ca. 242.7° SW

Elongationen

190° SE

351° NW

Himmelsrichtungen (gemäß der keltischen Landvermessung)

In Klammern: Komplementärwinkel

281° NW (12° NE

61° NE (150° SW)

58° NE (Azimut des ersten Sonnenaufgangs zur Zeit der Sommersonnenwende)

77° NE

Sonnenwendlinie: 126° SE/306° NW

Komplementärwinkel: 36° NE/216° SW