Die Muschel in den Grundrissen einiger europäischer Städte

Ein Beitrag zum Thema der Figuren (Urbanoglyphen) in den Formen von alten Städten

Das lateinische Wort Konzil (concilium) ist von der Bezeichnung für Muschel (conchylium) abgeleitet.

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Einleitung: Figuren in Burg- und Stadtgrundrissen

Die meisten alteuropäischen Burgen und Städte enthalten Figuren in ihren Grundrissen. Jahrelange Beschäftigung mit den Formen von Burgen und alten Städten haben eine Fülle von Beispielen ergeben.

Wenn diese Bilder in Städten vorkommen, nennt man sie Urbanoglyphen.

Man wisse aber, daß es ursprünglich keinen Unterschied gab zwischen Burgen und Städten: Eine Stadt war eine große Burg und umgekehrt.

Die Figuren sind meistens in den Begrenzungen der Anlagen, also in der Form der umschließenden Ringmauern, seltener in der Form von Flußläufen erkenntlich.

Als Figuren sind meistens Tiere, ganz oder in den Kopfteilen auszumachen.

Auch menschliche Körperteile kommen vor.

Größere Burgen oder Städte enthalten oft mehrere Figuren. Ein zentrales Bild, zum Beispiel eine Umfassungsmauer, kann einzelne Glyphen enthalten.

Es gibt auch Bilder oder Figuren, die in die Erde eingeprägt wurden. Solche Geoglyphen haben sich aber nur unter einer schützenden Waldbedeckung erhalten.

Die Figuren in den Grundrissen von Städten und Burgen haben Symbolwert. Sie stehen in Zusammenhang mit dem Mythos, der mit der Anlage verbunden ist. Und da solche figürliche Grundformen fast unzerstörbar sind und die Zeiten überdauert haben, gehören sie zu den wenigen sicheren Elementen, die wir aus der Kultur und den Vorstellungen der Vorgeschichte gewinnen können.

Die konventionelle und dogmatische Wissenschaft ignoriert diese Figuren, weil sie der gefälschten Geschichte und der erfundenen Chronologie folgt.

Die Darstellung der Figuren in Burgen und Städten würde ein Buch füllen. In diesem Artikel sollen beispielhaft einige Stadtgrundrisse herausgegriffen werden, die eine Muschel erkennen lassen.

Es soll vorausgeschickt werden, daß alle Figuren einen Zusammenhang mit dem alten Christentum und dem Sagenkreis von Troja erkennen lassen. Sie reichen sicher in die (verkürzte) Vorgeschichte hinein.

Die Muschel in den Grundformen einiger alter europäischer Städte

Eine Muschel im Grundriß zeigen folgende alten Orte:

Avenches (Aventicum)

Skizze: Autor

Die etwa 5,5 km lange Ringmauer von Aventicum umschloß auch den Stadthügel im Westen (neben dem Amphitheater) und weite unbebaute Gebiete.

Die Muschel ist in dem gemauerten Perimeter der Römerstadt deutlich zu erkennen.

Die ideelle Struktur des Meerestiers ist von der Mauerecke im Südosten zu erfassen: Von dem erhöhten Punkt war die ganze Stadtanlage zu sehen. Und von dort lassen sich Linien zu den Ecken der Umfassungsmauern bestimmen.

Interessant ist die mittlere Linie gegen NW: Diese bestimmte die Ausrichtung des Rasters des Straßennetzes der Stadt.

AVEN(T)-ICUM = VN(N) und Avignon (Avenno, AVENN-=NEM) = VNN haben den gleichen Namen.

In der Überlieferung figuriert Aventicum als alte Bischofstadt.

War auch Aventicum eine ursprüngliche Papststadt wie Avignon und Nîmes?

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Avignon (Avenno)

Der noch ganz erhaltene Mauerring der alten Papststadt am linken Ufer der Rhone in Südfrankreich läßt die Form einer Muschel deutlich erkennen. Im nördlichen Mittelteil der Stadt sind der Papstpalast, der Dom und der Rocher des Doms als zentrale Elemente der Stadtanlage auszumachen.

Avignon, lateinisch AVENNO-NEM = VNN hat den gleichen Namen wie Aventicum (siehe oben).

VNN rückwärts gelesen ergibt NNV = NINIVE.

Die Verwünschungen der Propheten des Alten Testaments richteten sich gegen die Papststadt Avignon.

Avignon war als Papststadt auch Babylon, BABEL = PPL = PAPALIS = päpstlich.

Die Bezeichnungen Ninive und Babylon meinen die gleiche Stadt: Avignon.

Die Hängenden Gärten von Babylon sind die päpstlichen Gärten über dem Felsen, der zur Rhone abfällt.

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Besançon (Vesontio) - Byzanz

Die Hauptstadt der französischen Freigrafschaft (Franche-Comté) zeigt in seiner charakteristischen bauchigen Schlaufe des Doubs deutlich eine virtuelle Muschel.

Die Flußschlaufe ist viel zu auffällig und regelmäßig, als daß man eine natürliche Entstehung annehmen könnte.

Wie bei etlichen vorgeschichtlichen zentralen Orten muß zwingend eine imposante Flußumlenkung angenommen werden.

Besançon heißt deutsch Byzanz: Die Stadt am Bosporus erhielt von den fränkischen Kreuzfahrern diesen Namen. Denn sowohl Konstantinopel wie Besançon sind auf drei Seiten von einem Gewässer umgeben.

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Nîmes (Nemausus)

Die römische Stadtmauer von Nîmes zeigt in ihrem nördlichen Teil einen stark gebrochenen Verlauf - gegenüber dem gerundeten gegen Süden.

Die Muschel als gedachte Grundform ist deutlich zu erkennen und war vom Amphitheater visuell zu erfassen.

Interessant ist die mittelalterliche Stadtmauer, die sich an die römische Ringmauer anlehnte und gegenüber der vorherigen Begrenzung eine viel kleinere Fläche umschloß. Solche Verkleinerungen in nachantiker Zeit sind häufig. Auch in Aventicum ließ sich eine solche Redimensionierung feststellen.

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Kiel

Die Hauptstadt Schleswigs, an einer Förde der Ostsee gelegen, zeigt in ihrer auf drei Seiten durch Gewässer begrenzten Form der Altstadt deutlich eine Muschel.

Besonders interessant ist bei diesem Beispiel der Ortsname:

KIEL ist zweifellos der zweite Teil des lateinischen Wortes CON-CHYL-IUM = Muschel

Hier bestätigt also der Name die Bedeutung der im Grundriß der Stadt enthaltenen Figur.

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Schlüsse und Erkenntnisse

Die Muschel ist ein eminentes mythologisches und religiöses Symbol. Und schon das alte Christentum hat diese Symbolik übernommen.

Im Besonderen gilt die Muschel als Symbol eines Bischofs. Auch der Papst ist zuerst ein Bischof (von Rom).

Das Vorkommen der Muschel in einem Stadtgrundriß läßt also auf eine Residenz eines Bischofs schließen.

Avignon, Avenches und Nîmes, aber auch Besançon, waren alte Bischofstädte.

Avignon galt in der geschichtlichen Überlieferung sogar als ursprüngliche Papststadt.

Conchylium = CONCILIUM

Eine Verbindung zwischen Muschel und Bischof und Bischofstadt ergibt sich auch aus der Wortanalyse.

Das lateinische Wort für Muschel ist CONCHYLIUM, häufiger gebraucht als etwa CONCHA.

Nun gibt es den bekannten Begriff Konzil, lateinisch CONCILIUM. Es ist dies die Bezeichnung für eine Kirchenversammlung, die durch einen Bischof einberufen wird.

Dagegen behauptet die klassische Philologie, concilium sei eine Ableitung aus calare = ausrufen (vergleiche Kalender). Das aber ist unglaubwürdig. Es gibt dafür keine schlüssige Herleitung.

Wir halten deshalb fest: CONCILIUM läßt CONCHYLIUM = Muschel deutlich durchscheinen.

Die Bischofstädte, Julius Caesar und die Ausbildung des römisch-katholischen Papsttums

Die vier genannten Städte in Frankreich und in der Westschweiz gelegen, beweisen zudem, daß das Papsttum und die römisch-katholische Ausformung des Christentums in diesen Gebieten entstanden sind.

Unbedingt ist auf die Gestalt von Julius Caesar hinzuweisen. die Gestalt dieses römischen Herrscher ist sicher zuerst im Frankenreich entstanden, bevor er zu einem klassischen Römer gemacht wurde.

Caesar ist nämlich zuerst Pontifex maximus; er trägt den Titel, den nachher die Päpste führten.

Und Caesar beginnt seine Tätigkeit mit dem Gallischen Krieg. Der Sinn hinter diesem ausführlich beschriebenen Kampf ist folgender: Gallien wurde im Sinne des römisch-katholischen Bekenntnisses befriedet. Also werden auch die arianischen Germanen im Elsaß geschlagen und vertrieben.

Im antiken Gewand des Gallischen Krieges scheinen die Hugenottenkriege durch.

Zu einer nicht genau bestimmbaren Zeit wurde der französische Papst nach Rom verpflanzt. Der Grund dafür ist unbekannt.

Weitere Beispiele für Figuren in den Grundrissen alter Städte

Die Anzahl der Figuren in den Grundformen von alten Burgen entspricht nahezu deren Zahl. – Allein für die westliche Schweiz hat der Autor etwa hundert solcher alter Festungsanlagen erfaßt, die zweifellos figürliche Darstellungen enthalten.

Eine jede europäische Altstadt wäre auf das Vorkommen von Figuren zu untersuchen.

Es sollen hier nur einige zentrale Orte mit den Bildern erwähnt werden, die sie erkennen lassen.

Apfel (des trojanischen Königssohns Paris)

Paris

Villingen (Baden-Württemberg)

Schwurhand

Engehalbinsel bei Bern

Penis

Bern

Cahors

Danzig

Füllhorn

Arles

Konstantinopel

Adler

Rom (Aurelianische Mauer)

Löwenkopf

Zürich

Schwan

Luzern

Taube (Friedenstaube)

Freiburg, Fryburg (Fribourg)

Fisch

Pompeji

Schwertfisch

Ostia

Tiara (des Bischofs)

Schaffhausen

Lausanne-Cité

Nîmes: Jardin de la Fontaine